06.11.2012 in Allgemein von SPD KV Tirschenreuth
Kandidatenkür: Berthold Kellner und Brigitte Scharf die Hoffnungsträger der SPD
Mit einem starken Vertrauensbeweis gehen Berthold Kellner und Brigitte Scharf in die bevorstehenden Wahlkämpfe. Landtagskandidat Berthold Kellner erhielt bei der SPD-Stimmkreiskonferenz 94,11 Prozent der Stimmen, während Brigitte Scharf (Bezirkstag) gar auf 100 Prozent kam. Überraschungsgast war der frühere Bundestagsabgeordnete Ludwig Stiegler.
Stellvertretender Bezirksvorsitzender Werner Schieder eröffnete die Stimmkreiskonferenz und nannte es für alle Mandatsträger wichtig, „dass uns die Basis trägt“. SPD-Kreisvorsitzender Rainer Fischer schlug für den Stimmkreis Tirschenreuth, in enger Abstimmung mit dem Kreisverband Neustadt/WN, den „Glücksfall“ Berthold Kellner als Kandidaten für den Bayerischen Landtag vor. Fischer bezeichnete den Parksteiner als ein wichtiges Bindeglied zwischen beiden Kreisverbänden. „Berthold Kellner ist ein Mann mit Sachverstand und sozialer Kompetenz. Er leistet bei der Lebenshilfe hervorragende Arbeit.“
05.11.2012 in Presse von SPD KV Tirschenreuth
Wer mit 63 Jahren bereits als „Urgestein“ gilt, der muss schon eine beachtliche Karriere hinter sich haben. Der ist allerdings auch in einer Disziplin unterwegs, die mangels Masse und Klasse entsprechend wenig „Urgesteine“ hervorbringt. Richard Rogler jedenfalls steht mit seinem politischen Kabarett noch voll im Saft – und bei seinem Auftritt am Freitagabend im Kettelerhaus Tirschenreuth präsentiert er sich keinesfalls altersmilde.
Geschliffene Sprache
Denn austeilen kann er immer noch – und zwar gewaltig: Nichts und niemand ist vor ihm sicher. Requisiten auf der Bühne braucht er nicht, da stehen nur ein Stuhl und ein Tisch mit einem Glas Wasser. Roglers Kabarett-Waffen sind seine geschliffene Sprache, seine Gestik und seine Mimik. Abwatschen lassen mussten sich deshalb viele, trotz der Ankündigung, die ihm keiner abnahm: „Ich will eigentlich nichts Politisches sagen heute Abend!“
29.10.2012 in Allgemein von SPD Unterbezirk WEN-NEW-TIR
In zwei Stimmkreiskonferenzen wählten am Samstag die Delegierten die Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl im September 2013.
In der Weidener Max-Reger-Halle wurde Landtagsabgeordnete Annette Karl mit 98,9 % wieder als Kandidatin im Stimmkreis 308 Weiden/Neustadt für die Landtagswahl nominiert. Bei 91 abgegebenen Stimmzetteln erhielt sie 90 mal ein Ja für ihre Kandidatur. Es gab nur eine Gegenstimme.
Der Weidener Norbert Freundorfer wurde mit einem großen Vertrauensbeweis für das Bezirkstagsmandat ausgestattet. Bei wiederum 91 abgegebenen Stimmzetteln sprachen sich 88 für den Lehrer im Sonderpädagogischen Förderzentrum Neustadt a. d. Waldnaab, bei zwei Enthaltungen und zwei Gegenstimmen, aus.
Am Nachmittag wählten die Delegierten aus dem Landkreis Tirschenreuth und dem westlichen Landkreis Neustadt im Tirschenreuther Kühnsaal die beiden Kandidaten für den Stimmkreis 307. Der Parksteiner Berthold Kellner, beruflich als Geschäftsführer der Lebenshilfe im Landkreis voll verankert, erhielt für seine Kandidatur mit 94,11% eine große Unterstützung. Bei 64 Ja Stimmen gab es nur zwei Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Bezirksrätin Brigitte Scharf wurde nach einer begeisternden Rede von den Delegierten mit 68 Stimmen - was damit einer Unterstützungsquote von 100% entspricht - wieder als Bezirkstagskandidatin nominiert.
24.10.2012 in Landespolitik von SPD Unterbezirk WEN-NEW-TIR
Pressestatement von Christian Ude zu den Kehrtwenden der CSU-geführten Staatsregierung:
"Am 11. Oktober 2010 war nicht nur eine bedeutsame Demonstration in München, sondern offensichtlich eine Zäsur der Landespolitik. Seit diesem Zeitpunkt räumt die CSU eine Position nach der anderen, ihre Parteitage und ihr Regierungshandeln bestehen nur noch in Räumarbeiten.
Am 11. Oktober 2010 demonstrierten in München 50.000 Menschen gegen die von der Bayerischen Staatsregierung mitgetragene und mitbeschlossene Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke. Sozialdemokraten, Grüne und Freie Wähler, die zu der Demonstration aufgefordert hatten, verlangten eine Energiewende hin zu den erneuerbaren Energien.
23.10.2012 in Allgemein von SPD KV Tirschenreuth
Sozialdemokraten sehen in der Energiewende einen Zukunftsmotor – Vortrag von MdL Ludwig Wörner – Diskussion
„Jeder Landkreis in Bayern braucht zwei Energieberater, die er an die Kommunen ausleiht“, forderte SPD-Landtagsabgeordneter Ludwig Wörner. „Das sollten wir uns leisten können“, blickte Wörner auf die Kosten. Der Abgeordnete ist stellvertretender Vorsitzender der Energiekommission und sprach zum Thema „Energiewende in der Region als Zukunftsmotor“, vor etwa 50 Zuhörern im Schaumberger-Saal.
MdL Annette Karl benannte ihr klares Ziel. „Wie schaffen wir es, unsere Ressourcen gemeinsam vorwärts zu bringen“. Dabei will sie es den Kommunen vor Ort überlassen, welche Energieformen sie wählen. Ziel sei es, die Energieversorgung möglichst dezentral zu verteilen. In diesem Zusammenhang bedauerte sie, dass im Regionalplan Flächen berücksichtigt sind, die Kommunen nicht wollen. Dafür kämen Flächen, die von den Kommunen und Bürger erarbeitet wurden, im Regionalplan kaum vor. Frau Karl forderte die Planer auf, dies zu korrigieren. Edgar Wenisch, energiepolitischer Sprecher des SPD-Kreisverbands, machte gleich deutlich, dass er für Windkraft einsteht. „Unser Grundsatz gilt, Windkraft dort, wo die Wertschöpfung bei der Bevölkerung bleibt“. Freilich werde sich durch die Anlagen die Landschaft verändern. „Wir wollen sie aber nicht zerstören“, versicherte Wenisch. Abschließend fragte er: „Warum ist es schändlich, mit Windkraftanlagen Geld zu verdienen. Atomkraftwerke wurden auch gebaut, ohne caritativ tätig zu sein“.