SPD-Bürgermeisterkandidat Peter König stellt Programm vor - "Mit Optimismus an die Arbeit"

Veröffentlicht am 30.01.2008 in Wahlen

Die Neusorger Sozialdemokraten gaben im Restaurant "Sonnental" den Startschuss zum Kommunalwahlkampf. SPD-Bürgermeisterkandidat Peter König stellte dabei sein Programm vor. Er bezeichnete es als ein hohes Ziel, den Neusorgern als Bürgermeister zu dienen und das "Gemeindeschiff" auf Kurs zu halten. Es gehe jetzt darum, die gute Stimmung auch in Stimmen umzusetzen. Der Bürgermeisterkandidat fordert den politischen Anstand nicht nur von sich selbst und seinen Mitstreitern ein, sondern erwartet dies auch von seinen Gegenkandidaten.

Aus unteren Schubläden
Mit Äußerungen wie "der Monarchie ein Ende setzen" und die Selbstherrlichkeit der "Königs-SPD" aufbrechen würden Argumente aus unteren Schubläden herausgezogen. "Hier wird bewusst diffamiert", erklärte Peter König, "eine Art und Weise, unfair und unchristlich zugleich". Der ständige Versuch, die SPD-Gemeinderatskandidatenliste zu kritisieren, sei ebenfalls eine unanständige Attacke, stellte der Sprecher fest.

König wies darauf hin, dass das Gesetz Gemeinden mit über 2000 Einwohnern die Möglichkeit einräumt, dass auch Ehepaare und Geschwister gleichzeitig im Kommunalparlament vertreten sein können.

Zu seinem Wahlprogramm stellte Peter König klar, dass er für die Förderung eines Projekts "Betreutes Wohnen" das Urheberrecht einfordere. Dieses Thema vertrete er seit Frühsommer vergangenen Jahres, zu einer Zeit, als von anderen Kandidaten noch keine Rede war. Einen weiteren hohen Stellenwert räumt der SPD-Bürgermeisterkandidat einem Betreuungsangebot in Form einer Kinderkrippe ein: "Durch meine Mitarbeit in der katholischen Kirchenverwaltung verstehe ich mich als Bindeglied zwischen Pfarrgemeinde und politischer Gemeinde".

Eine Chance für den Tourismus in Neusorg könne die Aussage des Nürnberger Oberbürgermeisters Ulrich Maly sein, der für den Großraum Nürnberg das Fichtelgebirge als Naherholungszentrum proklamiert hat, stellte der Sprecher fest. "Aus dieser Sicht kann unser Bahnhof wieder eine größere Bedeutung bekommen. Wir müssen unserer Region ein neues Image verleihen. Gut ausgebaute Radwege und Nordic-Walking-Strecken können der Einstieg sein."

Einen weiteren Handlungsbedarf sieht SPD-Bürgermeisterkandidat Peter König in der Verbesserung der Verkehrssicherheit im Bereich des Pfarrer-Losch-Platzes und in der Neugestaltung des Friedhofsvorplatzes.

Peter König machte deutlich, dass ihm eine kinderfreundliche Gemeinde sehr am Herzen liegt. Hierzu möchte der Bürgermeisterkandidat das kommunale Kindergeld erhöhen. Die Erkenntnisse der "Energieagentur Steinwald" sollten zur Energiegewinnung auch für die Gemeinde Neusorg in Betracht gezogen werden. "Innovativen Denkanstößen dürfen wir uns nicht verschließen."

Für Peter König ist die Bürgermeisterwahl eine Persönlichkeitswahl. "Niemand darf auf der Strecke bleiben, ich stehe für eine Amtsführung mit Herz und Verstand. Im Gegensatz zu meinen Mitbewerbern, die die Gemeindesituation negativ darzustellen versuchen, möchte ich meine Arbeit optimistisch angehen. Für mich gilt die Devise: Das Glas ist halb voll und nicht halb leer.

Ortsvorsitzender Robert König führte aus, dass Peter König mit Kompetenz, Verantwortungsbewusstsein und Zuverlässigkeit die anstehenden Aufgaben bewältigen wird. Durch seine berufliche Tätigkeit, so der Redner weiter, kennt Peter König die Infrastruktur der Gemeinde.

"Beleidigung der Bürger"
Robert König ging auf eine Wahlkampfaussage ein, wonach ein Projekt "Betreutes Wohnen" mit Verwahrungsstätten gleichgestellt wird. Dies sei eine Beleidigung der Mitbürger, die diese Einrichtung in Anspruch nehmen. Ebenso würden Bürger angegriffen, die Angehörige häuslich nicht pflegen können und für eine Seniorenwohnanlage dankbar sind.

Robert König meinte, dass der SPD-Ortsverein Neusorg das Wahltempo bestimmt hat. Daraus leite er die Hoffung ab, dass die Kandidaten der Sozialdemokraten am 2. März die Ziellinie als Erste überschreiten.

aus oberpfalznetz.de

 
 

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