Ludwig Stiegler fordert für Nordoberpfalz bessere Förderung - Fachkräftemangel Schuld der Betriebe

Veröffentlicht am 13.02.2008 in Regionalpolitik

Schöne Reden, aber keine Hilfe

Zu den Klängen des Bayerischen Defiliermarsches von der Blaskapelle Neusorg um Hans Beck zogen SPD-Landesvorsitzender und MdB Ludwig Stiegler, Landratskandidat und Kreisvorsitzender Rainer Fischer, Bürgermeister Günther König, Bürgermeisterkandidat Peter König und SPD-Vorsitzender Robert König ins Pfarrheim ein. Dieses war der Auftakt zum traditionellen Aschermittwoch, den die Neusorger Genossen immer am darauf folgenden Wochenende veranstalten.

MdB Ludwig Stiegler stellte fest, dass mit Peter König der richtige Mann, auf dem richtigen Weg sei, die Arbeit von Günther König fortzuführen. Das Programm des Bürgermeisterkandidaten spiegle die zentralen Themen einer Zeit wider, in der die Kommunen eine immer älter werdende Gesellschaft würden.

Junge unterstützen

Die wenigen verbliebenen jungen Bürger müssten unter allen Umständen gefördert und unterstützt werden. Es müsse aber auch dafür gesorgt werden, dass sich ältere Mitmenschen in ihrer Umgebung wohl fühlten, erklärte der Abgeordnete. Mit dem Betreuungsangebot in Form einer Kinderkrippe und dem Betreuten Wohnen sei Peter König auf dem richtigen Weg.

Der Landespolitik warf Ludwig Stiegler verfehlte Haushaltplanungen vor. Die "schwarzen Brüder und Schwester" in München müssten einsehen, dass die nördliche Oberpfalz mit den Landkreisen Tirschenreuth und Neustadt/WN eine bessere Förderung zur Entwicklung von Arbeitsplätzen bekommen müsste.

"Die Nordoberpfalz hat von dieser Staatsregierung keine Unterstützung, außer schöne Sonntagsreden bekommen. Wo es was Schönes gab, da waren die CSUler präsent. Tauchten Probleme auf, mussten wir auftreten", wetterte der Landesvorsitzende. Er gab zu bedenken, dass der Landkreis Tirschenreuth der am höchsten industrialisierte Landkreis in ganz Bayern gewesen sei. "Und er kann es wieder werden, wenn wir mit beherzter Kommunal- und Regionalpolitik alles daransetzen, dieser Region eine Zukunft zu geben."

Mehr Ausbildungsplätze

Die SPD kämpfe um mehr Ausbildungsplätze in der Region. Wenn Firmen und Betriebe über Fachkräftemangel klagten, dann müsse man sich fragen, warum keine ausgebildet worden seien. "Fachkräfte und Spezialisten fallen leider noch nicht vom Himmel", stellte Stiegler fest. Regionale, kommunale Wirtschaftspolitik, verbunden mit der Bildungspolitik, sei eine ganz entscheidende und wichtige Aufgabe.

Die "Schwarzen" und die "Freien" hätten über Jahrzehnte bewiesen, dass nichts vorwärts gehe. Wer nicht zufrieden sei, müsse sich fragen, wer den Landkreis Tirschenreuth regiert habe - "wir Sozialdemokraten jedenfalls nicht". Wer etwas ändern wolle, der müsse dafür sorgen, dass die absolute Mehrheit der CSU in Bayern und im Landkreis Tirschenreuth gebrochen werde, erklärte der Redner.

Mit Peter König stehe der richtige Mann in der "Startmaschine", der die Gemeinde Neusorg führen könne.

aus oberpfalznetz.de

 
 

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