König: "Die Gemeinde im Kopf, die Bürger im Herzen" - SPD Neusorg informiert in Schwarzenreuth

Veröffentlicht am 29.02.2020 in Ortsverein

BGM Peter König bei seiner Rede mit Blick in den gut gefüllten Saal

Der SPD-Ortsverband Neusorg Zu Informationsveranstaltungen hinsichtlich der bevorstehenden Kommunalwahl lud  alle Interessierten ins Sportheim Riglasreuth und die Gaststätte Küffner in Schwarzenreuth ein. Zunächst begrüßte Vorsitzender Robert König die Anwesenden und brachte sogleich ein  großes Lob zum Ausdruck: Bürgermeister Peter König, den er vor zwölf Jahren aufgrund seiner Kompetenz, seines Verhandlungsgeschicks und ehrlichen Auftretens als den idealen Nachfolger des damaligen Amtsträgers Günther König beschrieben habe, sei es gelungen, seine Hausaufgaben in hervorragender Weise zu erfüllen. Er habe bei allen Maßnahmen die Bürger und deren Anliegen im Blick und betreibe stets eine vorausschauende Gemeindepolitik. Ebenso zufrieden zeigte sich Robert König mit der Liste der Kandidaten, die sich zur Wahl des Gemeinderats zur Verfügung stellen. Diese enthalte nicht nur Parteimitglieder jeden Alters, sondern auch sechs Frauen auf aussichtsreichen Plätzen.

Nach einer kurzen Vorstellung der fast komplett anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten übernahm Bürgermeister Peter König das Wort und erklärte, dass es nicht selbstverständlich sei, tatsächlich 24 Bewerber auf der Gemeinderatsliste zu haben, lasse doch die Bereitschaft, sich für ein Ehrenamt zur Verfügung zu stellen, bayernweit nach. In manchen Orten gebe es für das Amt des Bürgermeisters keinen Bewerber. In Neusorg sei das glücklicherweise mit zwei Kandidaten um den Bürgermeister-Posten zum Glück anders.

Bürgermeister Peter König blickte eingangs zurück auf das Jahr 2008, als er mit dem Slogan „Mit Herz und Verstand“ sein Amt als Erster Bürgermeister angetreten ist. Am Herzen lägen ihm alle Gemeindemitglieder, jung und alt, im Hauptort sowie die Ortsteile, und ein sachlicher, ja sogar freundschaftlicher Umgang. Mit Verstand gelte es, sich in die kommunalen Vorgänge einzuarbeiten und dabei immer die Finanzen im Blick zu behalten. Es sei gelungen, neben Investitionen in Höhe von rund 20 Millionen Euro den Schuldenstand der Gemeinde von 2,7 Millionen Euro auf 980000 Euro zu mindern, weshalb man von einer gelungenen Haushaltskonsolidierung sprechen könne. Einige Maßnahmen, die in den letzten zwölf Jahren durchgeführt werden konnten, hob König besonders hervor: der Senioren-Einkaufsdienst werde sehr gut angenommen und die Anschaffung von zwei Einsatzfahrzeugen für die HVO erfüllten ihn mit Stolz. Ebenso erfreulich ist die gelungene Integration der Flüchtlinge in Neusorg. Als „Leuchttürme“ bezeichnete er die Revitalisierung des Bahnhofgebäudes, die Umgestaltung der sogenannten Media-Brache, das Anlegen des Themengartens und den Bau des Seniorenservicehauses. Auch in den Ortsteilen konnten mit dem Radweg zwischen Neusorg und Schwarzenreuth, der Renovierung des Dorfhauses in Wernersreuth und der Umgestaltung des Dorfplatzes in Weihermühle bedeutende Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. Das Kolpinghaus in Riglasreuth, das momentan generalsaniert wird, soll in diesem Jahr seine Pforten wieder öffnen.

„Die Gemeinde im Kopf, die Bürger im Herzen“ – unter dieses Motto möchte Peter König sein zukünftiges Wirken stellen. Auch für die kommenden Jahre gebe es bereits vielversprechende Konzepte. Im Bereich Familie und Soziales gelte es, eine neues Fahrzeug, das von Senioren und Jugendlichen gleichermaßen genutzt werden kann, anzuschaffen und das Thema Barrierefreiheit insbesondere rund um den Bahnhof, das Seniorenservicehaus und die Schule in den Fokus zu setzen. Diese soll außerdem mit einem digitalen Klassenzimmer ausgestattet und durch die Umgestaltung des Kinderspielplatzes am Birkenweg eine Nutzungsmöglichkeit für die Ganztagsbetreuung erhalten. Unter dem Punkt Bauen und Wohnen sieht Peter König die Sanierung des Ärztehauses, die Umsetzung des Gewerbegebiets Neusorg Süd und die Fertigstellung des Baugebiets Neusorg West vor. Außerdem müssten mehrere Straßen saniert und die Nebenflächen am Sportgelände instand gesetzt werden. Hinsichtlich der Elektrifizierung der Bahnstrecke zwischen Schirnding und Nürnberg müssen zufriedenstellende Lösungen gefunden werden, beispielsweise zum Lärmschutz. Ein großes Anliegen sei ihm der Anschluss des Landkreises an die Verkehrsgemeinschaft Nürnberg (VGN), um nicht nur das Zugfahren in Richtung Nürnberg attraktiver zu machen, sondern auch unsere Gegend für Gäste aus der Metropolregion Nürnberg zu erschließen. Im Bereich Umwelt müsse man sich Gedanken zu regenerativen Energien machen und die Straßenbeleuchtung auf LED umstellen. Des Weiteren stellt die Modernisierung der in die Jahre gekommenen Abwasseranlage einen wichtigen Aspekt dar. Schließlich steht auch die Pflege des gesellschaftlichen Lebens auf seiner Agenda. Vor allem die Freundschaft zur Partnergemeinde Skalná liegt ihm dabei am Herzen sowie die Unterstützung sämtlicher Vereine und deren Jugendarbeit.

Am Ende seiner Ausführungen betonte Bürgermeister Peter König, dass er auch in Zukunft all seine Kraft, Kompetenz und Erfahrung einbringen wolle, um reale Ziele umzusetzen und bat die Wähler, ihm ihr Vertrauen und ihre Stimme zu schenken.
Abschließend konnten die anwesenden Gäste Fragen stellen, wobei es vorrangig um Maßnahmen in den Ortsteilen ging. Bürgermeister Peter König konnte sich zu allen Anliegen sachlich sowie fundiert äußern und zufriedenstellende Antworten geben.

Robert König erinnerte noch einmal an die Abschlussveranstaltung am 1. März in der Rektor Haindl-Aula, bei der es ein Fischessen unter musikalischer Umrahmung der kleinen Blaskapelle Neusorg geben wird, und zu der alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Neusorg sehr herzlich eingeladen sind.

 
 

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