Beeindruckende Bewerbung: Rückenwind für Peter König - einstimmig nominiert

Veröffentlicht am 21.07.2019 in Ortsverein
Nominierung Bürgermeister Peter König SPD Neusorg
Anton Buschette - Brigitte Scharf - Gattin Waltraud König - Peter König - Robert König

Der SPD-Ortsverein hatte ins Hotel Sonnental zur Nominierung geladen und insgesamt 27 Mitglieder waren gekommen. Darunter als Ehrengäste die neue Kreisvorsitzende der SPD, Bezirksrätin Brigitte Scharf, sowie Altbürgermeister und Ehrenbürger Günther König. Nach der Begrüßung durch Vorsitzenden Robert König erinnerte Fraktionssprecher Dieter König daran, dass die SPD inzwischen seit 42 Jahren die Bürgermeister in Neusorg stellt. Er lobte die bisher geleistete Arbeit im Gemeinderat, er sei stolz, dass eine starke SPD-Fraktion mit Bürgermeister Peter König an der Spitze einen Beitrag zur positiven Ortsgestaltung leisten konnte. Er freue sich auf den heutigen "starken Vorschlag", wie er es nannte und signalisierte die uneingeschränkte Unterstützung des Kandidaten durch die SPD-Fraktion.

 

Vorsitzender Robert König bei der BegrüßungDem Vorsitzenden Robert König war es dann vorbehalten, den offiziellen Wahlvorschlag zu machen. Schon zu Beginn seiner Rede, in der er erklärte, dass er auf seine Anfrage, ob Peter König für eine erneute Amtszeit zur Verfügung stehe, ein klares "Ja" erhielt, gab es kräftigen Applaus im Saal. So war die Begründung des Wahlvorschlags mit einem Rückblick auf die geleistete Arbeit in den letzten 11 Jahren eher Formsache. Alle Ziele aus dem Wahlprogramm von 2014 seien umgesetzt oder derzeit in Bearbeitung, so König. Er schloss: "Mit Bürgermeister Peter König ist der richtige Mann an der richtigen Stelle, er wird auch in der gesamten Bevölkerung geschätzt."

Dann folgte eine fulminate Bewerberrede des amtierenden Bürgermeisters und Kandidaten Peter König, der alle Facetten der Kommunalpolitik beleuchtete. Mit den Worten: "Der Weg beginnt - Danke für diesen warmherzigen Wahlvorschlag" ließ er zunächst wissen, dass auch er der Meinung sei, dass die Umsetzung aller Wahlziele aus den Programmen 2008 und 2014 einer Überprüfung Stand halte. Man müsse vor einer Wahl "sagen, was man tut - danach aber tun, was man sagt", und das sei in Neusorg gelungen, so König.

Er erinnerte daran, dass unter seiner Amtszeit rund 20 Millionen Euro in die Qualität des Wohnstandorts Neusorg investiert worden seien. Die Umsetzung aller Projekte, von Breitbanderschließung, der Sanierung der Media-Brache bis hin zu anderen städtebaulichen Projekten sei nur durch die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat über alle Fraktionen hinweg möglich. König sprach vom "Neusorger Weg", der nicht durch Streitigkeiten, sondern ein hohes Maß an Sachlichkeit geprägt sei. Er sei immer bemüht, Brücken zu bauen und andere für seine Positionen zu gewinnen, so Bürgermeister König.

Er nannte dann in einem "thematischen Spaziergang" durch die Gemeinde einzelne Stationen, an denen seine bisher erfolgreiche Arbeit abgelesen werden können: die Generalsanierung des Bahnhofgeländes für rund zwei Millionen sei zwar "mutig, aber nie abenteuerlich" gewesen. Der einstmals marode Bahnhof sei wieder ein Wahrzeichen Neusorgs. Durch geschickte Nutzung von Fördergeldern zum Beispiel aus der Städtebauförderung oder der Dorfkernsanierung sei es auch in kleineren Ortsteilen gelungen, Verschönerungen und Anbindungen an den Kernort herzustellen.

Der Haushalt der Gemeinde sei trotz der enormen Investitionen konsolidiert, man befinde sich auf einem guten Weg. Die erhaltenen Stabi-Hilfen haben dazu positiv beigetragen.

In seiner Bewerberrede war es König ein Anliegen zu betonen, dass er gerade auch die kleineren Ortsteile und alle Generationen im Blick habe. "Nur so lässt sich Heimat gestalten".

Peter König gab dann auch einen Ausblick auf die anstehenden Projekte der kommenden Wahlperiode: die Sanierung der Abwasseranlage und der Kanäle stünden an, weitere Ortsstraßensanierungen, die Bereitstellung von Gewerbeflächen und der Unterhalt zahlreicher kommunaler Einrichtungen wie dem historischen Bauhof gelte es anzupacken. Besonders positiv urteilte König über den "City-Bus", der durch ehrenamtliches Engagement so Vieles für den gesellschaftlichen Zusammenhalt bewirkt habe.

Nach einem beeindruckenden fast einstündigen Ritt durch alle Themengebiete der Kommunalpolitik bewarb sich der Amtsinhaber mit den Worten: "So will ich weiter die Heimat gestalten".

Kreisvorsitzende Brigitte Scharf leitete die Wahlhandlung, aus der sich ein klares Ergebnis und bester Rückenwind für Peter König ergab: alle 23 Stimmen der stimmberechtigten Mitglieder entfielen auf König, der unter begeistertem Applaus der Genossen die Wahl annahm.

Die Versammlung bestimmte einstimmig, dass der Wahlvorschlag durch Günther König und Ehrenmitglied Gustl Götz eingereicht werden soll. Zur Entsendung auf die SPD-Kreistagsliste wurden einstimmig vorgeschlagen: Peter König, Simone König (AsF-Vertreterin), Michael König sowie Corinna Hostalka.

Kreisvorsitzende Scharf gratulierte dem Kandidaten zu dieser tollen Nominierung und zollte ihren Respekt: "Wenn ich einen Hut auf hätte, ich würde ihn ziehen!" Mit einem Appell, noch gewichtige Kandidaten für die Neusorger SPD-Liste zu finden schloss Scharf ihr Grußwort. Vorsitzender Robert König und Bürgermeister Peter König beendeten die harmonische Sitzung mit dem Fazit: "Entschlossen und geschlossen - so sollten wir auftreten!"

 
 

Europaabgeordneter Ismail Ertug

MdB Uli Grötsch

MdL Annette Karl

Bezirksrätin Brigitte Scharf

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