SPD-Delegation informiert sich über Situation bei der Mitterteicher Feuerwehr

Veröffentlicht am 04.01.2009 in Allgemein

Aus allen Nähten platzt das Gerätehaus der Feuerwehr Mitterteich - davon überzeugen konnte sich jetzt eine SPD-Delegation mit MdB Ludwig Stiegler an der Spitze. "Wir brauchen dringend einen Jugendraum", betonte Vorsitzender Otto Weiß bei dieser Gelegenheit und informierte über die räumliche Enge im Feuerwehrhaus.

Gemeinsam mit Mandatsträgern aus der Region stattete Ludwig Stiegler zahlreichen öffentlichen Einrichtungen in der Region an Silvester einen Besuch ab. Ziel im Stiftland war auch die BRK-Rettungswache Waldsassen, wo sich die SPD-Delegation für die Einsatzbereitschaft "zwischen den Jahren" bedankte. In Mitterteich hieß Feuerwehr-Vorsitzender Otto Weiß den Bundestagsabgeordneten im Gerätehaus willkommen. Mit dabei waren auch MdL Annette Karl, Werner Schieder, SPD-Kreisvorsitzender Rainer Fischer sowie Ortsvorsitzender Rudolf Bauer und Stadtrats-Fraktionssprecher Johann Brandl.

Kritik an BRK-Variante

Weiß stellte den Gästen kurz die Wehr vor, die derzeit über 76 Aktive verfüge, darunter 16 Jugendliche. Dabei kam Weiß auf das begrenzte Platzangebot im Gerätehaus zu sprechen. "In der Vergangenheit mussten wir immer improvisieren", berichtete Weiß und verwies auf umfassende Angebote gerade für den Nachwuchs. Ein weiteres Thema war die neue Alarmierungsstruktur in der Region. Weiß kritisierte, dass die teurere BRK-Variante gewählt worden sei: "Das ist unverständlich und nicht nachvollziehbar." Hoffnungen setze er nun auf Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß, der in der Sache sein Veto eingelegt habe.

MdL Annette Karl freute sich über den Empfang bei der Mitterteicher Feuerwehr und bot für die Zukunft eine vertrauensvolle und enge Zusammenarbeit an. So wolle sie sich mit den Brandschützern auch weiterhin zum Meinungsaustausch treffen. Ihr Kompliment galt der Jugendarbeit, die sie aus Weiden "so nicht" kenne. Beim Thema Alarmierung forderte sie mehr Transparenz, hier wolle sie nachhaken, warum es zu dieser Entscheidung gekommen sei. Für das Jahr 2009 wünschte sie der Wehr möglichst wenige Einsätze.

130 Einsätze pro Jahr

Kommandant Franz Bauernfeind hob die enge Zusammenarbeit mit der Werkfeuerwehr von Schott-Rohrglas hervor. "Wir üben zusammen und bilden uns gemeinsam fort", informierte Bauernfeind auf Nachfrage von MdB Ludwig Stiegler. 130 Mal pro Jahr müsse die Wehr ausrücken, wobei es sich beim Großteil der Einsätze um technische Hilfeleistungen handele. "25 Prozent der Einsätze finden auf der Autobahn statt", so Bauernfeind. Im Jahr 2008 sei es aber verhältnismäßig ruhig gewesen.

"Wir haben den Ruf, eine der schnellsten Wehren zu sein", betonte stellvertretender Kommandant Hans Fick. In diesem Zusammenhang sprach er sich gegen Überlegungen aus, ein neues Gerätehaus außerhalb der Stadt zu errichten - denn dies würde die Zeitspanne bis zum Eintreffen am Einsatzort verlängern.

zum Foto: Besuch von einer SPD-Delegation bekam jetzt die Mitterteicher Feuerwehr. Mit im Bild Hans Fick, Werner Schieder, Kommandant Franz Bauernfeind, Ludwig Stiegler (von rechts), Rudolf Bauer, Johann Brandl, Claudia Betzl, MdL Annette Karl, Rainer Fischer und Feuerwehr-Vorsitzender Otto Weiß

aus oberpfalznetz.de Bild und Text Josef Rosner

 
 

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