Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) kritisiert ausbleibende Rückerstattung

Veröffentlicht am 23.02.2012 in Arbeitsgemeinschaften

„Wir arbeiten an allen gesellschaftlichen Themen mit, sind in der Kommunalpolitik zu Hause, haben uns aber auch ein Herz für zahlreiche soziale Anliegen bewahrt“, verdeutlichte stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Hannelore Bienlein-Holl die Notwendigkeit der Arbeit sozialdemokratischer Frauen. Im Mittelpunkt der Sitzung des AsF-Kreisvorstands stand die Arbeitsplanung für das Frühjahr. In Kürze wird die Übergabe des Reinerlöses aus dem AsF-Benefizkaffeekranzl in Erbendorf durch den Vorstand vorgenommen. Auch diesmal werden wieder soziale Einrichtungen im Landkreis berücksichtigt.

Kreisvorsitzende Sybille Bayer freute sich, dass es ihr gelang, zum Internationalen Frauentag am 9. März Helga Schmitt-Bussinger, Mitglied des Bayerischen Landtags, zu gewinnen. Um 18 Uhr spricht die Vorsitzende des Arbeitskreises „Kommunale Fragen und Innere Sicherheit“ des Landtags im Brauhaus Waldershof. Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind interessierte Frauen eingeladen.
Auch das Thema „Rechtsradikalismus und seine Auswirkungen“ wird von der Kreis-AsF weiter sehr ernst genommen. Daher ist am 28. April um 14 Uhr Juliane Braun Referentin bei der Kreisveranstaltung im Gasthof Sonnental, Neusorg, zu Gast.
Gegen „braunen Sumpf“ Braun ist in der Regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus tätig. Diese Einrichtung für Niederbayern und die Oberpfalz hatte in letzter Zeit wegen der unrühmlichen und menschenverachtenden Aktivitäten der Neo-Nazis sehr viel zu tun. Die Referentin selbst hat sich schon viele Jahre dem Kampf gegen den „braunen Sumpf“ verschrieben.
Die SPD- und AsF-Vorsitzende Edeltraud Frank bat um Teilnahme an einer Veranstaltung in Premenreuth am 25. April um 14 Uhr im Sportheim. Dort ist es inzwischen zu einer guten Tradition geworden, Bezirksrätin Brigitte Scharf als Sozialexpertin zu begrüßen. Sie wird bei den verschiedensten Fragen und Anliegen Rede und Antwort stehen.
In der anschließenden Diskussion zu aktuellen Themen war völliges Unverständnis für den Vergleich, der zwischen der Deutschen Bank und den Erben Leo Kirchs geschlossen wurde, herauszuhören. Brigitte Scharf: „Auch wenn es sich um einen Imageschaden der Firma Kirch gehandelt haben mag, so ist doch ein Vergleich in Höhe von 800 Millionen Euro nicht mehr nachvollziehbar. Wenn man sieht, wie häufig Opfer von Gewalt- oder Straftaten leer ausgehen, weil dafür kaum einer zahlen muss, lässt einen das schon an der Verhältnismäßigkeit zweifeln.“
Ausgleich nötig
Kreisvorsitzende Sybille Bayer bedauerte, dass trotz der großen Überschüsse, die die Krankenkassen und der Gesundheitsfonds hätten, keine Rückerstattung an die Versicherten gebe. Natürlich brauche man auch eine Reserve, jedoch müsse auch ein Ausgleich in so guten Zeiten für die Mitglieder der Kassen erfolgen.

 
 

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