Flugblatt der Woche

Keine Kopfpauschale durch die Hintertür!

Den gesetzlichen Krankenkassen droht im kommenden Jahr ein Minus von 11 bis 15 Mrd. Euro. Mehrere Kassen haben bereits eine drohende Insolvenz angekündigt – der Spitzenverband der Krankenkassen warnt, dass noch mehr Kassen gefährdet sind.

Die Bundesregierung muss endlich handeln, sonst riskiert sie Kassenpleiten. Es geht um Einsparungen und eine gerechte Finanzierung:

  • Statt zu handeln verschiebt die schwarz-gelbe Bundesregierung Ergebnisse erneut – diesmal auf den Tag nach der Bundespräsidentenwahl. Schwarz-Gelb hat Angst den Bürgerinnen und Bürgern zu sagen, was sie wollen.
  • Wider besseres Wissen und den Protest aus der Bevölkerung hält die Bundesregierung an der Kopfpauschale fest. Jetzt sollen die Zusatzbeiträge massiv erhöht werden, die heute auf ca. 30 Euro begrenzt sind. Gleichzeitig wird der Arbeitgeberbeitrag eingefroren, damit die Arbeitnehmer noch mehr Krankenversicherungsbeiträge alleine zahlen müssen. Das ist der Versuch, die Kopfpauschale durch die Hintertür einzuführen.
  • Die Sparvorschläge der Bundesregegierung verfehlen ihr Ziel. Die Pharmafirmen sollen ihre neuen Präparate weiterhin zu astronomischen Preisen in den Markt bringen können. Apotheker werden nicht ausreichend beim Sparen herangezogen. Auch die niedergelas- senen Ärzte werden verschont.

Die SPD will eine gerechte Finanzierung und faire Preise:

  • Es kann nicht sein, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Zeche für die Wirt- schaftskrise alleine tragen sollen. Deshalb fordern wir die Wiederherstellung der vollen paritätischen Finanzierung. Wir wollen die Bürgerversicherung einführen und endlich die Privatversicherten in die Solidarität einbeziehen. Gesetzlich Versicherte dürfen im Wartezimmer nicht Patienten zweiter Klasse sein.
  • Die Kostenexplosion muss gestoppt werden: Die SPD hat in Regierungsverantwortung gezeigt, wie das von Fall zu Fall geht. Wir haben Einnahmen und Ausgaben erfolgreich im Gleichgewicht gehalten. Arzneimittel müssen vor ihrer Einführung auf ihre Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Ärzte und Apotheker müssen in der Krise eine Nullrunde hinnehmen, genau wie die meisten Arbeitnehmer und Rentner.

Statt sich für bessere Versorgung, faire Preise und eine gerechtere Finanzierung einzusetzen, setzt die schwarz-gelbe Bundesregierung auf Verzögerung. Die Kopfpauschale muss gestoppt werden, auch wenn Sie durch die Hintertür kommt!

Im Internet unter: www.nein-zur-Kopfpauschale.de

 

 

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MdL Annette Karl, Für Sie im bayerischen Landtag

Ländliche Raum-Sprecherin Annette Karl präsentiert Modell "Kompetenz vor Ort – Starke Regionen für ein starkes Bayern"

Annette Karl, Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion für den ländlichen Raum, präsentierte am Montag auf einer Pressekonferenz in München ihr Modell "Kompetenz vor Ort - Starke Regionen für ein starkes Bayern", in dem sie sich bei der anstehenden Novellierung des Landesentwicklungsgesetzes für eine nachdrückliche Stärkung der Regionen in Bayern einsetzt. „Wir brauchen starke Regionen, um ein Bindeglied zwischen den selbstbewussten und gestaltungsstarken Kommunen und dem Land herzustellen." Eine Auflösung der Regionalen Planungsverbände hält Karl für den falschen Weg, dies führe „zu einem noch größeren Zentralismus" und „zu einer noch stärkeren Fernsteuerung der Regionen aus der Staatskanzlei in München".

 

Bezirksrätin Brigitte Scharf

 

 

Bayern-SPD News

Die Menschen in Bayern lassen sich nicht für dumm verkaufen. Sie wissen genau, was hinter der Fassade der Atombeschlüsse steckt. Sie haben erkannt, auf welche Weise die schwarz-gelben Atompläne zustande gekommen sind und sie kennen die Folgen, die aus ihnen erwachsen werden. Auf Seehofers Geschwätz von einem ?neuen Zeitalter in der Energiepolitik" werden sie nicht reinfallen. Es bleibt dabei: die Bürger im Freistaat wollen eine andere Politik als das, was die CSU in Berlin mit zu verantworten hat.

Nach dem Atomkompromiss der schwarz-gelben Bundesregierung sollen die sieben Kernkraftwerke, die vor 1981 ans Netz gingen, eine Laufzeitverlängerung von acht Jahren erhalten. Die Laufzeit der übrigen zehn Meiler wurde sogar um 14 Jahre verlängert. Dazu Ludwig Wörner, der energie- und umweltpolitische Sprecher der bayerischen SPD-Landtagsfraktion: ?Von einem Kompromiss kann gar keine Rede sein. Bundeswirtschaftsminister Brüderle und die Hardliner in der Regierungskoalition haben sich nahezu vollständig durchgesetzt. In den Chefetagen der vier Atomkonzerne knallten gestern Abend die Sektkorken?.

SPD-Integrationssprecherin Isabell Zacharias distanziert sich von Äußerungen des Innenministers Herrmann zur künftigen Lage der Migranten in Bayern und nennt sie kontraproduktiv. ?Zwar hat die Staatsregierung endlich eingesehen, dass mittelfristig die Zahl der Zuwanderer in Bayern steigen wird; aber die entsprechenden politischen Maßnahmen haben den falschen Ansatz." Der Bericht des Landesamts für Statistik zur Berechnung der Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Bayern bis 2020 bestätigt die von der SPD seit langem zur Sprache gebrachte Prognose: Nur durch eine gezielt koordinierte Zuwanderungspolitik können die Folgen des demographischen Wandels - Steuerdefizite, Kürzungen bei sozialstaatlichen Dienstleistungen, Überbelastung des Renten- und Krankenkassen - besser überwunden werden.

 

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